Cerura vinula (Linnaeus, 1758)

Großer Gabelschwanz

Familie: Notodontidae - Zahnspinner

 

Frisch geschlüpfter Großer Gabelschwanz

Fotos: © Carsten Anderssohn 2003

   

   Verbreitung: Europa ohne den hohen Norden, östlich bis China.
 
   Falter: Groß mit dickleibigem, weißlichgrauem Körper mit schwarzen Querbinden auf dem Hinterleib.
   Die Art fällt durch zahlreiche schwarze Linien auf, die sich in tiefen, engen Bögen über die Vorderflügel ausbilden.
   Eine hellgraue bis weißliche Grundfärbung, hervorgehoben durch kräftige, schwärzliche Adern kennzeichnen den
   Gesamteindruck als ein unruhiges Grau. Flügel bis ca. 40 mm lang.
 
   Flugzeit: Von April bis August je nach Höhenlage. Nur eine Generation.
 
   Entwicklung: Eier schokoladenbraun, halbkugelig und meist paarweise an Espen, auch Weiden und Pappeln.
   Jungraupen sind schwarz und tragen hinter dem Kopf zwei ohrenförmige Knöpfe. Erwachsene Raupen haben
   eine grüne Grundfarbe mit bräunlichem, in Körpermitte bis zum Bauch reichenden, weiß gesäumten Rückensattel
   und aufrichtbarer Schwanzgabel. Die Verpuppung erfolgt in einem sehr festen Gespinst in Bodennähe an der
   Rinde von Bäumen und daumendicken Aststücken. Puppe überwintert.
  
Eigelege an Weide schlüpfende Jungraupe mit Eihülle Jungraupe L2 auf schmalblättriger Weide Raupe an Zitterpappel (Espe)
erwachsene Raupe im Geäst in Warnstellung mit "ausgefahrener "Schwanzgabel verpuppungsbereite Raupe mit typischer braun-Färbung sehr hartes und festes Gespinst Puppe
frisch geschlüpfter Falter  
                        
 
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