Smerinthus ocellata (Linnaeus, 1758)

Abendpfauenauge

Familie: Sphingidae - Schwärmer

 

Fotos: © Carsten Anderssohn 2003

    

   Verbreitung: Fast in ganz Europa, ohne den hohen Norden, Teile der Britischen Inseln und den Süden der
   Iberischen Halbinsel; auch in Nordafrika; östlich bis Sibirien.
  
   Falter: Kräftiger Schwärmer mit geschwungener Flügelform. Vorderflügellänge ca. 45 mm. Unverwechselbar aufgrund
   der Pfauenaugen-Zeichnung auf den Hinterflügeln. Die weitverbreitete Art ist nachtaktiv und kommt ans Licht.
   Zur Abschreckung von vermeintlichen Feinden werden die in Ruhestellung verborgenen Augenflecke ruckartig freigelegt.
 
   Flugzeit: Von Mai bis Juni.
 
   Entwicklung: Ablage der ellipsoidförmigen Eier erfolgt an Blattunterseiten von schmalblättrigen Weiden, Pappeln
   und Espen. Die großen Raupen unterscheiden sich von denen des Pappelschwärmers (Laothoe populi) u.a. durch das 
   gerade Afterhorn. Verpuppung ca. 20 cm tief im Boden. Überwinternde Puppe ist fettig und somit wasserabstoßend.
 
 
 
Eiraupe auf schmalblättriger Weide junge Raupe auf Saalweide fast ausgewachsene Raupe des Abenspfauenauges Dsc00514_3.jpg (120439 Byte) überwinternde Puppe
geschlüpfter Falter Männlicher Schwärmer an Heidekraut Webchen von vorn Weibchen zeigt Unterseite  
         
                        
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