Papilio machaon (Linnaeus, 1758)

Schwalbenschwanz

Familie: Papilionidae - Ritterfalter

Unterfamilie: Papilioninae - Schwalbenschwänze

 

Fotos: © Carsten Anderssohn 2004

    

   Verbreitung: Nordafrika, Europa, gemäßigtes Asien bis Japan. Unterarten und verwandte Arten in Nordamerika
 
   Falter: Großer, eher langsamer, schwebender, mitunter auch sehr schneller Falter mit gelber Grundfärbung. 
   Hinterflügel geschwänzt (Name), gelbe Halbmonde in schwarzem Grund am Flügelrand. Wird unterschieden gegenüber
   dem größeren Segelfalter durch blaues Band im Hinterflügel, führend zum orange bis karminroten großen Augenfleck
   am unteren Flügelrand nahe des Hinterleibes.  Falter ist Blütenbesucher, unterwegs während der warmen Sonnenstunden
   des Tages. In manchen Jahren viele Schwalbenschwänze in Kleingartenanlagen (2. Generation)
 
   Entwicklung:  Recht große, kugelrunde, porzellanfarbene und glatte Eier. Vor dem Schlupf tintenblau. Jungraupe 
   schwarz mit weißem Sattel (ähnlich aussehend wie Vogelkot) sitzend auf Blättern der Futterpflanze. Nach der 2. Häutung
   grün gefärbt (getiegert) mit orangenen Segmentpunkten. Bei Gefahr zeigt die Raupe eine weiche, fleischige, orangefarbene,
   ein- und ausstülpbare Gabel mit widerlichem, kräftigen Duft.
  Verpuppung als Gürtelpuppe. Puppe variabel hellgrün oder grau bis ockerfarben, überwintert.
 
 
frisch abgelegte Eier des Schwalbenschwanzes Eier bräunlich verfärbt Jungraupe (Aussehen ähnlich wie Vogelkot) schon größere Raupe Raupe L3
Raupe an Weinraute ...elegante "Verdrehung" kurz vor dem Verpuppen in typischen Puppenhaltung Gürtelpuppe grau
Gürtelpuppe hellgrün frisch geschlüpfter Falter von der Seite handzahm und wunderschön in freier Natur
                        
...zum vergrößern der Fotos ...bitte anklicken
 
 
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